Eine Joggerin rennt durch den Wald im Herbst mit Blättern auf dem Weg.
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«Hey Zug – so entsteht Lebensfreude!»

Die Corona-Pandemie hielt auch die Zuger Bevölkerung in Atem. Deshalb widmete sich die Hey Zug-Kampagne 2021 der Förderung der psychischen Gesundheit. Die Kampagne zeigte den Zuger/innen alltagsnah und wissenschaftlich fundiert auf, wie sie ihr Wohlbefinden gezielt stärken können – etwa mit Bewegung, Selbstfürsorge, sozialer Verbundenheit und Kreativität. 

Bewegung, Selbstfürsorge, Verbundenheit und Kreativität

Wie gelingt es, den Blick in herausfordernden Zeiten auf die positiven Dinge im Leben zu lenken? Antworten auf diese wichtige Frage lieferte die Kampagne «Hey Zug – so entsteht Lebensfreude!» von 2021.  

 

Die Kampagne fokussierte auf vier Faktoren, die die psychische Gesundheit nachweislich und nachhaltig fördern: Bewegung, Selbstfürsorge, soziale Verbundenheit und Kreativität. Die Kampagne widmete sich während jeweils vier Wochen einem dieser Themen. Mit drei thematischen Challenges motivierte sie die Bevölkerung zudem zum aktiven Mitmachen und gemeinsamen Entdecken. 

#BewegDich-Challenge

Bei dieser Challenge war die Zuger Bevölkerung dazu eingeladen, Schritte zu sammeln, Distanzen zurückzulegen und ihre Aktivitäten online zu dokumentieren. Das Ziel war anfänglich, gemeinsam virtuell «einmal um die Schweiz» zu gehen. Doch dank der grossen Beteiligung konnte der Kanton die Ziele rasch erweitern – von «bis zum Äquator» zu «einmal um die Welt». Von März 2021 bis Februar 2022 wurden schliesslich über 21,6 Millionen Schritte auf der Kampagnenwebseite erfasst.

Ein Jogger rennt auf einem Kiesweg im Wald.

#ChillDich-Challenge

Diese Challenge stellte die Selbstfürsorge und die Achtsamkeit im Alltag in den Mittelpunkt. In einer Zeit geprägt von Einschränkungen und Unsicherheiten lud die #ChillDich-Challenge dazu ein, bewusst Pausen einzulegen und kleine Momente der Freude zu geniessen.

 

Die Zuger Bevölkerung war dazu aufgerufen, persönliche Auszeiten festzuhalten und diese in Form von Bildern, Texten oder Audios mit der Community zu teilen. Ziel war es, «100x 5 Minuten Lebensfreude im Kanton Zug» zu sammeln. Diese individuellen Wohlfühlmomente sollten auch andere Menschen inspirieren. Begleitet wurde die Challenge von einem Video, in dem Zuger Persönlichkeiten ihre Pausenmomente teilten und zur Teilnahme motivierten. So entstand eine vielfältige Sammlung alltagsnaher Inspirationen für mehr Achtsamkeit.

#TrauDich-Challenge

Diese Challenge widmete sich den Themen Kreativität und Inspiration. Das Ausprobieren neuer Ideen und schöpferischer Tätigkeiten stand im Fokus, da dies nachweislich die mentale Balance und Lebensfreude fördert. Als Inspiration wurden auf der Kampagnenwebseite täglich neue Videos veröffentlicht, in denen Personen zeigten, was sie ausprobiert oder neu gelernt hatten. Die gezeigten Back-, Spiel-, Musizier- oder Malideen sollten dazu ermuntern, selber etwas Neues auszuprobieren. Die Community war eingeladen, die Ideen nachzuahmen und eigene Erfahrungen zu teilen. So entstand ein lebendiger Austausch, der Mut machte, kreativ zu sein und neue Wege zu gehen.

Eine Person sietzt auf einem Stuhl mit gedektem Tisch direkt an einer Strasse. Dahinter fährt ein Auto durch.

Fazit

Die Kampagne «Hey Zug – so entsteht Lebensfreude!» zeigte eindrücklich, wie unterschiedlichste alltagsnahe Impulse zur Stärkung der psychischen Gesundheit beitragen können. Die drei Challenges zu Bewegung, Selbstfürsorge und Kreativität erreichten die Zuger Bevölkerung auf vielfältige Weise und regten positiv und spielerisch zur aktiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Wohlbefinden an. 

 

Besonders die #BewegDich-Challenge überzeugte durch eine hohe Beteiligung und nachhaltige Aktivierung, während die #ChillDich-Challenge wertvolle persönliche Einblicke in achtsame Pausenmomente ermöglichte. Die #TrauDich-Challenge stiess zwar auf Interesse, löste aber weniger Interaktionen aus.

 

Insgesamt verdeutlicht die Kampagne: Niederschwellige, gemeinschaftliche Angebote haben ein grosses Potenzial, Lebensfreude sichtbar zu machen und die psychische Gesundheit langfristig zu stärken.