Eine Mutter und ihre Tochter in einer hellen, modernen Küche. Während die Mutter ein Brot streicht, blickt sie lächelnd und interessiert auf das Smartphone, das ihre Tochter stolz in den Händen hält. Das Bild illustriert die Integration von Medien in den Familienalltag, die Begleitung von Online-Aktivitäten durch Eltern und eine harmonische Kommunikation. Es symbolisiert das Vertrauensverhältnis bei der Handynutzung, die Vorbildfunktion der Eltern und die Beratung des Psychosozialen Gesundheitszentrums zur Förderung einer gesunden Medienkompetenz in der Familie.
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Erstes Smartphone: Fünf Tipps für einen stressfreien Start

Du stehst kurz davor, deinem Kind ein Smartphone zu kaufen? Mit unseren fünf Tipps behältst du dabei einen klaren Kopf und schaffst für dich und dein Kind Klarheit und Orientierung. 

Ein Mann mit Brille und schwarzer Mütze sitzt an einem hellen Schreibtisch in einem mit Pflanzen dekorierten Raum und klappt konzentriert seinen Laptop zu. Das Bild illustriert das Ende des Arbeitstages (Feierabend), die bewusste Abgrenzung zwischen Beruf und Privatleben und digitale Achtsamkeit. Es symbolisiert Strategien zur Vermeidung von digitalem Stress, die Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz und die Beratung des Psychosozialen Gesundheitszentrums zur Prävention von Burnout und zur Stärkung der Resilienz in der modernen Arbeitswelt.

Tipp 1

Nimm Druck und Stress raus

Mit dem ersten Smartphone tauchen bei Eltern oft Ängste und drängende Fragen auf. Wann ist mein Kind für ein Handy bereit? Wie viel Bildschirmzeit ist okay? Und was mache ich, wenn mein Kind handysüchtig wird? 

 

Das erste Kinderhandy kann bei Eltern Stress und Druck auslösen. Deshalb eines gleich vorneweg: Du musst jetzt noch nicht alles wissen! Bleibe einfach offen und interessiert.

Mit dem ersten Smartphone tauchen bei Eltern oft Ängste und drängende Fragen auf. Wann ist mein Kind für ein Handy bereit? Wie viel Bildschirmzeit ist okay? Und was mache ich, wenn mein Kind handysüchtig wird? 

 

Das erste Kinderhandy kann bei Eltern…

Eine professionelle Beraterin sitzt einem männlichen Jugendlichen in einem hellen, freundlichen Beratungsraum gegenüber. Der Jugendliche hält sein Smartphone in der Hand und zeigt der Beraterin lächelnd etwas auf dem Display, während sie ihm aufmerksam und offen zugewandt zuhört. Das Bild illustriert eine ressourcenorientierte Medienberatung, den wertschätzenden Dialog über Online-Inhalte und die professionelle Unterstützung bei digitalen Herausforderungen. Es symbolisiert die Förderung von Medienkompetenz und die Rolle des Psychosozialen Gesundheitszentrums als moderner Ansprechpartner für Jugendliche.

Tipp 2

Begleite dein Kind – lasse es nicht allein

Digitale Medien gehören heute zum Alltag von Kindern. Sie zu verbieten, ist deshalb ebenso unklug wie alles zu erlauben. Vielmehr geht es darum, den digitalen Alltag in der Familie bewusst und gemeinsam zu gestalten. 

 

Kinder brauchen Erwachsene, 

  • die hinschauen statt wegsehen.
  • die mitdenken statt urteilen.
  • die begleiten statt kontrollieren.

Höre deinem Kind neugierig und offen zu, stelle Fragen, lasse dir alles zeigen und sei bereit dazuzulernen. So zeigst du deinem Kind: Deine Welt interessiert mich. Auf diese Weise entstehen Dialog und Verbundenheit statt Abwehr und Verteidigung. Das stärkt die Eltern-Kind-Beziehung – und macht dich auch im Umgang mit dem Smartphone zu einer verlässlichen Bezugsperson.

Digitale Medien gehören heute zum Alltag von Kindern. Sie zu verbieten, ist deshalb ebenso unklug wie alles zu erlauben. Vielmehr geht es darum, den digitalen Alltag in der Familie bewusst und gemeinsam zu gestalten. 

 

Kinder brauchen Erwachsene, 

  • die…
Nahaufnahme eines Vaters mit lockigem Haar, der seinen Sohn mit einem herzlichen, breiten Lächeln ansieht. Der Sohn im Vordergrund ist leicht unscharf, was den Fokus ganz auf den liebevollen und bejahenden Gesichtsausdruck des Vaters lenkt. Das Bild illustriert positive Vaterschaft, aktive Anteilnahme am Leben des Kindes und eine gelungene Kommunikation in der Familie. Es symbolisiert emotionale Sicherheit, die Stärkung des kindlichen Selbstwertgefühls durch väterliche Zuwendung und die Arbeit des Psychosozialen Gesundheitszentrums zur Förderung einer stabilen Vater-Kind-Bindung.

Tipp 3

Sei ehrlich, nicht perfekt

Kinder brauchen keine perfekten Vorbilder, sondern ehrliche. Sie brauchen Eltern, die Regeln erklären, Fragen beantworten – und auch mal zugeben: Ich kenne die Antwort nicht und muss mir zuerst eine Meinung bilden. 

 

Im Umgang mit deinem Kind geht es nicht um Kontrolle, sondern um Vertrauen, Nähe und Interesse. Bleibe deshalb im Gespräch mit deinem Kind und in der Beziehung. Du kannst ihm dadurch Orientierung geben – und ihm gleichzeitig Raum lassen für Online- und Offline-Zeiten, fürs Ausprobieren, Straucheln und Wachsen.

Kinder brauchen keine perfekten Vorbilder, sondern ehrliche. Sie brauchen Eltern, die Regeln erklären, Fragen beantworten – und auch mal zugeben: Ich kenne die Antwort nicht und muss mir zuerst eine Meinung bilden. 

 

Im Umgang mit deinem Kind geht es…

Im scharfen Vordergrund sitzt eine Mutter und blickt konzentriert auf ihr Smartphone, während sie ihr Kind im Hintergrund (unscharf) beim Spielen vernachlässigt. Das Bild illustriert digitale Ablenkung der Eltern (Parental Phubbing), den Mangel an direkter Interaktion und die Herausforderung der Erreichbarkeit im Familienalltag. Es symbolisiert die Bedeutung von elterlicher Präsenz, die Notwendigkeit von medienfreien Zeiten für die Bindung und die Beratung des Psychosozialen Gesundheitszentrums zur Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung im digitalen Zeitalter.

Tipp 4

Deine Haltung und dein Verhalten zählen

Reflektiere deine Haltung zu digitalen Medien und deine eigene Handynutzung. Was sagst du deinem Kind – und was lebst du ihm im Alltag vor?

 

Bereits kleine Kinder merken, wenn die Eltern beim Spielen oder Essen ständig aufs Smartphone blicken. Eine Studie zeigt: Häufige Handy-Ablenkung der Eltern hängt direkt mit mehr Wutanfällen und unruhigem Verhalten bei Kindern zusammen. 

 

Sei dir deshalb bewusst: Kinder reagieren auf deine Handynutzung und ahmen sie nach. Du bist für sie ein Vorbild – im Umgang mit dem Smartphone wie auch im Umgang mit Langeweile, Frust und Stress. 

Reflektiere deine Haltung zu digitalen Medien und deine eigene Handynutzung. Was sagst du deinem Kind – und was lebst du ihm im Alltag vor?

 

Bereits kleine Kinder merken, wenn die Eltern beim Spielen oder Essen ständig aufs Smartphone blicken. Eine…

Ein junges Mädchen springt mit weit ausgebreiteten Armen und fliegenden Haaren voller Freude auf einem Gartentrampolin. Die Szene ist in warmes Sonnenlicht getaucht, im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen. Das Bild illustriert Bewegungsförderung bei Kindern, die Bedeutung von aktivem Spiel im Freien und pure Lebensfreude. Es symbolisiert den körperlichen Ausgleich zum digitalen Alltag, die Stärkung der Resilienz durch Sport und die ganzheitliche Begleitung des Psychosozialen Gesundheitszentrums für eine gesunde Kindheitsentwicklung.

Tipp 5

Achte auf Ausgleich und Alternativen

Im Umgang mit dem Smartphone bringt dich ein Schwarz-Weiss-Denken nicht weiter. Sorge stattdessen dafür, dass dein Kind einen ausgewogenen, bunten und vielfältigen Alltag erlebt. 

 

Digitale Medien dürfen Teil dieses Alltags sein. Gleichzeitig sollten Bewegung, Spielen, kreative Tätigkeiten und soziale Beziehungen viel Raum erhalten. Sie sind entscheidend für die gesunde körperliche und psychische Entwicklung deines Kindes.

Im Umgang mit dem Smartphone bringt dich ein Schwarz-Weiss-Denken nicht weiter. Sorge stattdessen dafür, dass dein Kind einen ausgewogenen, bunten und vielfältigen Alltag erlebt. 

 

Digitale Medien dürfen Teil dieses Alltags sein. Gleichzeitig sollten…

Unsere Themenschwerpunkte

Begleiten

Was solltest du beim ersten Kinderhandy beachten? Wie viel Bildschirmzeit macht Sinn? Und wie schützt du am besten vor digitalen Gefahren? Wir zeigen dir, wie du dein Kind verantwortungsbewusst begleiten und unterstützen kannst.

Vorbild sein

Kinder ahmen nach, was sie bei ihren Eltern beobachten. Sie lernen dadurch, sich in der Welt zurechtzufinden. Hier erfährst du, wie du auch im Umgang mit dem Smartphone ein gutes Vorbild für dein Kind sein kannst. 

Alternativen bieten

Smartphones sind schnell zur Hand, unterhaltsam und bequem. Doch Kinder brauchen auch Bewegung, freies Spiel, Kreativität und echte Erlebnisse, damit sie sich gesund entwickeln. Entdecke Tipps für Freizeitspass ohne Handy und Ideen gegen Langeweile.  

Smartphones sind schnell zur Hand, unterhaltsam und bequem. Doch Kinder brauchen auch Bewegung, freies Spiel, Kreativität und echte Erlebnisse, damit sie sich gesund entwickeln. Entdecke Tipps für Freizeitspass ohne Handy und Ideen gegen Langeweile.…