Gesundheitliche Auswirkungen
Obwohl weitere Langzeitstudien nötig sind, zeigt der aktuelle Wissensstand: Einen massvollen Umgang mit Smartphones und sozialen Medien zu erlernen ist wichtig, um negative Gesundheitsfolgen zu vermeiden. Mediziner warnen vor Haltungsschäden, da der gekrümmte Rücken und der gesenkte Kopf zu Muskelverhärtungen führen können.
Besonders besorgniserregend sind die Auswirkungen auf Gehirn und Schlaf: Die intensive Bildschirmnutzung, vor allem vor dem Schlafengehen, hemmt durch das Licht der Displays die Produktion des Schlafhormons Melatonin und kann zu Einschlafproblemen führen. Zudem kann exzessive Nutzung die Hirnaktivität beeinflussen und Bereiche für Konzentration, Impulskontrolle und Belohnungsverarbeitung beeinträchtigen. Die ständige Reizüberflutung wirkt sich zudem negativ auf die Aufmerksamkeitsspanne aus. Mehr Informationen und Tipps für einen ausgeglichen Medienalltag findest du hier.
Selbstdarstellung und Schönheitsideale
Selfies posten, Videos teilen, Fotos liken – all das gehört für Jugendliche heute zur Selbstdarstellung dazu und hilft ihnen auch dabei, ihre Identität zu finden. Doch online ist vieles geschönt. Perfekte Körper, scheinbar mühelose Leben und der Druck, möglichst viele Likes oder Follower zu haben: Das kann das Selbstwertgefühl und das Körperbild junger Menschen unter Druck setzen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern mit ihren Kindern im Gespräch bleiben und sie dabei unterstützen, die digitale Welt kritisch zu hinterfragen. Mehr Informationen zu diesem Thema findest du hier.
Weiterer Link zum Thema: Body Positivity: Ich bin schön, so wie ich bin
